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[🇯🇵 001] Mehr als nur Erinnerungen: Ein Jahr Japan

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
Straßenfoto in Kyoto, FamilyMart neben einem kleinen Schrein
FamilyMart neben einen kleinen Schrein - Kyoto

Ein Jahr vergeht wie im Flug. Selbst wenn man versucht, diese Zeit festzuhalten, klappt das nur bedingt. Weder Fotos noch die vielen kleinen Dinge, die man unterwegs sammelt, können sie wirklich bewahren. Sie landen in Alben und Kisten, setzen Staub an und geraten irgendwann in Vergessenheit.


Was am Ende wirklich bleibt, sind die Geschichten. Momente, die einem im Gedächtnis bleiben, obwohl der Alltag längst weitergezogen ist. Geschichten, die man tausende Male erzählt und es sich jedes Mal wieder so anfühlt, als würde man an jenen Ort zurückkehren.


Obwohl ich bereits seit einer Weile nicht mehr in Japan bin, in der Zwischenzeit anderthalb Monate in Deutschland war und seit einigen Wochen in Portugal lebe, hängt mein Herz noch immer sehr an diesem wundervollen Land. Es war seit meiner Kindheit ein Traum, nein, DER Traum nach Japan zu reisen. Nicht als Tourist! Ich wollte dort leben, arbeiten, studieren. Ein Teil der Gesellschaft sein. Jemand der Miete zahlt, einen halbwegs geregelten Tagesablauf hat und nicht nach zwei, drei Wochen wieder zurück in die Heimat fliegt. Und diesen Wunsch habe ich mir im März 2025 endlich erfüllt.


Ich habe ein Jahr lang mit einem Studentenvisum in Japan gelebt und neben dem Unterricht an der Sprachschule versucht, mit meinen begrenzten finanziellen Mitteln, so viel wie möglich von diesem Land zu sehen und zu erleben. Ich habe in Kyoto gewohnt und von dort aus Ausflüge gemacht, neue Orte entdeckt, herzliche Menschen kennengelernt und ganz besondere Erinnerungen sammeln dürfen.


Und doch war ein Jahr bei weitem nicht genug, um alles zu sehen, was ich sehen wollte. Mein Google Maps sah vor Japan schon aus wie ein Igel und trotz der vielen Ausflüge und Unternehmungen wurde es nicht besser. Statt weniger Nadeln wurde daraus ein ausgewachsenes Stachelschwein. Denn je mehr ich erkundete, desto mehr wollte ich sehen und erleben.


Screenshot von Google Maps
Screenshot von meiner Google Maps Ansicht

Nachdem ich kürzlich bereits angefangen habe auf Instagram (jeremy_the_traveler) einige Fotos und Videos zu teilen, dachte ich, wäre es eine schöne Idee, hier noch mehr zu erzählen. Denn es gibt einfach so vieles, das ich erlebt habe, dass sich nicht in 2.200 Zeichen in einem Instagram Post erzählen lässt. So vieles, das mehr Raum braucht.


Und da ich ja eh schon eine Website habe, in der es sich ums Schreiben dreht, warum also nicht einfach noch ein bisschen mehr schreiben? Es wird kein Werbeblog oder Reiseblog mit lauter Top-Listen und der hundertsten Empfehlung zu völlig überlaufenen Tourispots zu gehen.


Ich bin Autor, ein Geschichtenerzähler und Wanderer. Es wird hier also extrem persönlich, denn ich erzähle von meiner Zeit in Japan, meinen Erlebnissen und Erfahrungen. Ich bin kein Experte, liebe es aber mit kleinen Fakten, um mich zu werfen und über besuchte Orte zu recherchieren. Die Geschichten sind ungeschönt, Filterlos und echt. Und immer mit einer Prise Humor zu genießen.


Deshalb lade ich jeden der Lust hat, herzlich dazu ein, hier zu verweilen und meinen Geschichten zu lauschen. Mach dir einen leckeren Tee, hol dir was zum Knabbern und mach es dir bequem, wenn ich dich mitnehme, in das Land der aufgehenden Sonne.

In das Land, dass mein Herz im Sturm erobert hat.




 
 
 

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